KPO verliert und trauert um seinen Präsidenten   

Im Alter von 67 Jahren verstarb Christoph Fink, unser langjähriger Präsident des Katholischen Pressevereins Olten – KPO.

Der Kinderarzt mit Praxis in Olten verstarb am 2. Januar 2020 nach schwerer Erkrankung. Christoph Finks grosses Engagement galt der katholischen Medienarbeit und dem Medienapostolat. Christoph Fink war auch Vizepräsident des Schweizerischen Katholischen Pressevereins (SKPV). Den Katholischen Presseverein Olten (KPO) hat er im wahrsten Sinne des Wortes verkörpert.

Seit 1995 war Christoph Fink Präsident des KPO und vorher bereits im Vorstand. Während dieser langen Zeit hat er im Verein grosse Spuren hinterlassen. Er hat den KPO geprägt und durch alle die Jahre massgeblich getragen. Ohne ihn gäbe es diesen letzten regionalen katholischen Presseverein schon länger nicht mehr.

Anlässlich der Generalversammlung 2005 des SKPV wurde Christoph in den SKPV-Vorstand gewählt und ab 2011 amtete er als dessen Vizepräsident. Laut SKPV-Geschäftsführer Melchior Etlin war Fink «ein sehr kompetentes, engagiertes und treues Mitglied.» Ihm sei die katholische Medienarbeit ein grosses Anliegen gewesen, «und wir durften auch immer wieder auf seine grosszügige Unterstützung zählen. Sein offener und konstruktiver Geist hat uns bereichert, und sein Engagement für eine gute Sache war beeindruckend.» Diesen Worten können wir von der KPO nur beipflichten und uns anschliessen.

Es ist Christoph immer ein grosses Anliegen gewesen, die säkularen Medien, insbesondere die Presse, zu bewegen, christliche und katholische Beiträge zu veröffentlichen.

Auch den katholischen Medienzentren war er verbunden, war er doch Mitglied des Katholischen Medienzentrums in Zürich und interessierter Leser der deutsch- und französischsprachigen Dienste. Neben seinem Engagement für die katholische Medienarbeit war er auch politisch aktiv und sass für die CVP im Oltner Stadtparlament.

Christoph Fink verliess die irdische Welt am 2. Januar 2020 im Alter von nur 67 Jahren, er litt an einem seltenen, heimtückischen Hirntumor.

Seine grossen Fussspuren können jetzt noch auf der Website des KPO nachgeschaut werden, hat er doch auch mehrere Beiträge dort platziert. Er hat die Webseite des KPO angeregt und aufgebaut und war auch deren Webmaster.